Tourismusverein Rostock & Warnemünde e.V.

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Tourismusverein Rostock & Warnemünde fordert schnelle Neuregelung zur Sonntagsöffnung

13.03.2026

Der Tourismusverein Rostock & Warnemünde e. V. sieht die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern zur Sonntagsöffnung in touristisch geprägten Orten mit großer Sorge.

Für die Tourismusregion Rostock und Warnemünde ist die Möglichkeit der Sonntagsöffnung ein wesentlicher Bestandteil eines attraktiven Standort- und Serviceangebots. Sie stärkt die Aufenthaltsqualität für Gäste, verbessert die Besucherorientierung in der Destination und unterstützt zugleich die wirtschaftliche Stabilität des stationären Handels. Davon profitieren nicht nur Urlauber und Tagesgäste, sondern auch viele Einheimische, die diese Angebotsstrukturen ebenfalls nutzen.

Gerade in einer stark touristisch geprägten Region erwarten Besucher an Wochenenden und in saisonalen Spitzenzeiten eine verlässliche Infrastruktur. Dazu gehören neben Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft ausdrücklich auch geöffnete Einzelhandelsangebote. Sonntagsöffnungen leisten damit einen konkreten Beitrag zur lokalen Wertschöpfung, zur Attraktivität des Aufenthalts und zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Die aktuelle Entwicklung trifft Handel und Tourismuswirtschaft in einem ohnehin anspruchsvollen Marktumfeld. Zahlreiche Betriebe stehen bereits unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Weitere Einschränkungen bei den Rahmenbedingungen verschärfen diese Situation zusätzlich. Aus Sicht des Tourismusvereins darf Mecklenburg-Vorpommern im Wettbewerb mit anderen Tourismusregionen, insbesondere mit Schleswig-Holstein, keinen strukturellen Nachteil erleiden. Die bislang geltenden Regelungen sollten gerade dazu beitragen, vergleichbare Wettbewerbsbedingungen herzustellen.

Der Tourismusverein Rostock & Warnemünde unterstützt daher die Forderung der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern, schnellstmöglich eine neue und rechtssichere Verordnung auf den Weg zu bringen. Jetzt braucht es zügiges politisches Handeln, damit für Händler, touristische Leistungsträger, Kommunen und Gäste kurzfristig wieder belastbare Planungs- und Handlungssicherheit entsteht.

Der Verein appelliert an die Landesregierung, gemeinsam mit Kommunen, Tourismuswirtschaft, Handel und Kammern eine praktikable Anschlusslösung zu entwickeln, die sowohl den rechtlichen Anforderungen als auch den realen Bedarfen eines Tourismuslandes gerecht wird. Mecklenburg-Vorpommern lebt in weiten Teilen von Gastfreundschaft, Servicequalität und wirtschaftlicher Anschlussfähigkeit. Dazu gehört aus Sicht des Vereins auch eine verlässliche und wettbewerbsfähige Regelung für Sonntagsöffnungen in touristisch geprägten Orten.

Alexander Soyk, Geschäftsführer des Tourismusvereins Rostock & Warnemünde e. V., erklärt hierzu: „Für unsere Gäste, für viele Betriebe und auch für zahlreiche Einheimische sind Sonntagsöffnungen in touristisch geprägten Orten ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Standortangebots. Jetzt braucht es keine Hängepartie, sondern zügig eine rechtssichere Neuregelung. Wer Mecklenburg-Vorpommern als starkes Tourismusland positionieren will, muss jetzt schnell für rechtssichere und zugleich praxistaugliche Rahmenbedingungen sorgen.“

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